• Familie und Kinder
  • Armut und Arbeitsmarktpolitik
  • Flucht und Integration
  • Gesundheit und Pflege
  • Klima und Wohnen

FAQ

Warum macht die Diakonie RWL einen Sozial-O-Mat?

Der Sozial-O-Mat ist spielerisch konzipiert und soll Spaß machen. Aber: Er ist kein Spielzeug, sondern ein Tool der politischen Bildung. Er soll Wählerinnen und Wählern eine leicht zugängliche, informative Entscheidungshilfe für die Landtagswahl am 15. Mai 2022 geben. Und er soll einen Beitrag dazu leisten, überhaupt zur Wahl zu gehen: Denn nur wer wählt, entscheidet mit über die Zukunft Nordrhein-Westfalens. Wir brauchen gut informierte Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, mit ihrer Wahl einen Beitrag zur Zukunft unserer Gesellschaft zu leisten.

Wer steht zur Wahl?

29 Parteien sind zur Wahl zugelassen, darunter die fünf im derzeitigen Landtag NRW vertretenen Parteien.
Weitere Informationen zu den zur Wahl stehenden Parteien gibt es auf der Website zur Landtagswahl 2022 des Landes NRW.

Was bringt es mir, den Sozial-O-Mat zu nutzen?

Den politischen Weichenstellungen in der Sozial- und Gesundheitspolitik kommt bei dieser Wahl eine herausragende Bedeutung zu. Das gilt insbesondere angesichts der Belastungen durch die Corona-Pandemie, der humanitären Aufgabe für unser Land durch den Krieg in der Ukraine und der historischen Herausforderung des Klimawandels.

Wie wollen wir die Folgen der Pandemie bewältigen? Wie gewährleisten wir die soziale Teilhabe aller? Wie schaffen wir eine freundliche Aufnahmekultur für die Geflüchteten aus der Ukraine und anderen Teilen der Welt? Wie können wir die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen, die angesichts des Klimawandels notwendig sind, so gestalten, dass sie sozial verantwortbar und verträglich sind? Wie schaffen wir ausreichend und angemessenen Wohnraum für alle Menschen?

Zu diesen und weiteren Fragen will der Sozial-O-Mat helfen, die Positionen der Parteien zu erläutern. Der Sozial-O-Mat soll zu einer persönlichen Meinungsbildung beitragen.

Warum wurden nur diese fünf Themenfelder ausgewählt? Es gibt doch noch mehr soziale Themen!

Wir haben uns auf die Themen konzentriert, die am meisten diskutiert werden und mit denen die Diakonie in Verbindung gebracht wird. Die je vier Thesen zu den Themen bieten zahlreiche Ansatzpunkte, um die Positionen der Parteien differenziert zu würdigen.

Warum wurden nicht alle Parteien gefragt und in ihren Positionen dargestellt?

Wir haben alle Parteien gefragt, die zur Landtagswahl zugelassen sind, darunter die fünf, die derzeit im Landtag Nordrhein-Westfalens vertreten sind. Fast alle haben unsere Anfrage beantwortet.

Sind die Positionen der Parteien nicht (fast) alle gleich?

Der Sozial-O-Mat macht deutlich, dass dies nicht stimmt: In sozialpolitischen Fragen unterscheiden sich die Auffassungen und Grundhaltungen der Parteien teilweise sehr stark. Die Beurteilung der Thesen und die Begründungen der Parteien zeigen: Es gibt eine wirkliche Wahl zwischen unterschiedlichen Positionen. Der Sozial-O-Mat möchte helfen, diese Unterschiede zu erkennen und motivieren, die (Wahl-) Möglichkeiten zu nutzen.

Haben sich die Parteien selbst zu den sozialen Thesen geäußert oder wurden ihre Positionen durch die Diakonie aus den Wahlprogrammen gefiltert?

Die Positionen der Parteien zu den Thesen des Sozial-O-Mat stammen von den Parteien selbst. Sie konnten auf die gleiche Weise antworten wie die Nutzerinnen und Nutzer des Sozial-O-Mat mit den Antwortmöglichkeiten „stimme zu“, „stimme nicht zu“ oder „neutral“. Außerdem konnten sie ihre jeweilige Antwort begründen.

Wird meine Wahlempfehlung veröffentlicht?

Nein, wir sammeln keine personalisierten Daten. Das Ergebnis Ihrer Antworten, die Sie im Sozial-O-Mat eingeben, wird weder gespeichert noch veröffentlicht. Zudem möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Diakonie RWL keine Wahlempfehlungen ausspricht. Die persönliche Schnittmenge in der Auswertung ergibt sich allein aus dem Abgleich Ihrer Antworten mit den Antworten der Parteien.

Was kann ich mit dem Ergebnis anfangen?

Der Sozial-O-Mat soll anregen zur Diskussion – in der Familie, im Freundeskreis, in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Gemeinde oder im Verein – und dabei den Blick auf wesentliche politische Fragen lenken, die für unsere Gesellschaft von grundlegender Bedeutung sind.